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Archiv 2004
1. Spieltag (E-Liga)

Nun hat auch die Saison für die E-Liga begonnen, nachdem der erste Termin, 23.10.2004, hat verschoben werden müßen. In dieser Saison spielen nur sechs Mannschaften statt der üblichen neun, es gab leider nicht mehr Meldungen. Hier sieht nun der Verband eine Doppelrunde vor, es wird also gegen jeden Gegner viermal gespielt an fünf Spieltagen. Die ersten drei werden in die D-Liga aufsteigen. Es trafen sich nun am Samstag, 20. 11.2004 in der Jahn-Halle in Feuerbach, die sechs Mannschaften, die letztes Jahr die Plätze vier bis neun in der E-Liga belegt hatten und somit nicht aufgestiegen waren. Man kannte sich also und freute sich die bekannten Gesichter wieder zu sehen. Unser erster Gegner war der TF Feuerbach. Wir gingen konzentriert und voller Elan aufs Feld und konnten den ersten Satz mit 25 zu 15 Punkten gewinnen. Entweder ließen wir jetzt nach oder der Gegner spielte besser, auf alle Fälle war der zweite Satz sehr umkämpft, aber das glückliche Ende konnte net mein Ball 2 verbuchen, mit 25 zu 22. Voller Freude feierten wir den ersten Sieg. Nun hatten wir Spielpause bzw. mußten Schiedsrichten. Dann kam die Mannschaft des EnBW. Sehr schnell lagen wir mit acht Punkten hinten, konnten uns aber bis auf zwei Punkte herankämpfen. Doch der Gegner hatte seine Schwächephase überwunden und gewann den ersten Satz mit 20 zu 25 Punkten. Der zweite Satz war völlig ausgeglichen und es stand immer auf Messersschneide wer gewinnt. Gewonnen haben wir mit 26 zu 24 Punkten. Im dritten Satz ging dann bei uns nicht mehr sehr viel, auch hatte ein Spieler von uns zu vor einen Angriffsball an den Kopf bekommen und so gewann die Mannschaft EnBW mit 11 zu 25 Punkten. Die Mittagspause tat uns allen gut zum Erholen und wir gingen frisch gestärkt aufs Spielfeld. Der nächste Gegener war der BSV. Uns war von vor herein klar, dass die Mannschaft zu schlagen ist, wenn wir unser Spiel durchziehen. Dieses gelang uns über weite Strecken auch sehr souverän und so konnten wir beide Sätze mit 25 zu 14 Punkten gewinnen. Nun mußten wir wieder als Schiedsrichter antreten. Im letzten Spiel dieses Tages ging es gegen die Hinkelsteiner. Wir haben schön gespielt und gekämpft, aber auch der Gegner wollte gewinnen. Es war ein anstrengender Satz, den die Hinkelsteiner zum Schluß mit 24 zu 26 Punkten für sich entschieden. Nun lief bei uns nicht mehr arg viel zusammen und wir verloren den zweiten Satz mit 16 zu 25 deutlich. Fazit: Zwei Siege und zwei Niederlagen, aber die Erkenntnis, dass die Mannschaften schlagbar sind und wir noch vier Spieltage haben dieses Wissen auch umzusetzen. Wir stehen nun auf dem dritten Tabellenplatz und sind damit sehr zufrieden.

Gespielt haben: Anne Schulz, Christian Kiefer, Matthias Meroth, Ralf Bölter, Volker Noack und Bärbel Siebert.

Einen Dank an den Fan-Club: Steffi Schöffler-Noack, Heike Pedemonte mit ihren Kindern, Anja Stobbe, Marian Uhlig, Gerhard Kiefer, Eve Siebert und Ralph König mit Familie.

 
Der 3. und 4. Spieltag (C-Liga)
Am 7. November nun lagen die nächsten Spieltage der Freizeitliga C auf dem Programm, sprich der dritte und vierte Spieltag. Am dritten Spieltag hatten wir es mit dem zurzeit oberen Drittel der Tabelle zu tun, sprich Always Ouzo (z.Z. Platz 4) und Kraftwerk Münster (z.Z. Platz 1). Die gute Leistung aus den ersten beiden Spieltagen machte Mut auf mehr. Unser erster Gegner war, wie schon geschrieben, Always Ouzo. Ein ernstzunehmender Gegner, welcher mit einer sicheren Ballannahme und gutem Zuspiel aufwarten konnte. Einziges Manko waren schwache Angriffe, welche wir irgendwie zu unserem Vorteil nutzen mussten. Daher entschieden wir uns für ein neues Stellungsspiel, welches die Linie absichern sollte. Am Anfang war es ein wenig chaotisch, aber wir hielten unsere Strategie bei und kamen auch ins Spiel, leider für den Sieg des ersten Satzes ein wenig spät. Dieser ging mit 16:25 an Always Ouzo. In den beiden darauffolgenden Sätzen verlief das Spiel nun ausgeglichener und die neue Spielvariante schien zu fruchten. Der SV-Prag gewann diese mit jeweils 25:21. Und wieder ein Schritt weiter zum Klassenerhalt. Gleich im zweiten Spiel trafen wir auf Kraftwerk Münster. Bisher ungeschlagen in der Liga, also Achtung. Es begann erst recht ruhig, die Gegner tasteten sich gegenseitig ab. Wir wussten, dass Kraftwerk Münster ungeschlagen war und Kraftwerk Münster sah sich einem Aufsteiger gegenüber, der keinerlei Respekt den eingesessenen C-Klasse Mannschaften zeigte und munter aufspielte. Doch dieses Spiel war anders. Irgendwie schlief jeder in der Prager Mannschaft, viele leichte Bälle wurden nicht geholt, obwohl sie mit Leichtigkeit hätten gespielt werden können. Und dann mussten wir auf einmal zusätzlich noch eine Verletzung unseres Außenangreifers in Kauf nehmen. Im zweiten Satz konnten wir dann nur noch zu Fünft weiterspielen, was natürlich noch mehr Unruhe ins Spiel brachte. Dazu noch einmal Dank an die Spieler von Kraftwerk Münster, dass sie uns gestatteten zu Fünft weiterzuspielen. Leider verloren wir auch diesen Satz und somit das Spiel mit 19:25 und 18:25. Aber kein Grund zur Trauer, wir haben gesehen, dass wir mithalten konnten. Wie nun weiter? Eine Idee war, Christian aus der zweiten Mannschaft heranzuziehen. Gott sei dank stellte er sich so kurzfristig bereit. Noch einmal ganz großen Dank an Dich, Christian. Auch, wenn es schwer für Dich war aus dem Bett zu kommen, aber es hat uns echt geholfen, dass Du da warst. Also gingen wir gegen die Rum-Ritter aufs Feld. Im ersten Satz hatte Christian noch Mühe sich mit dem Spiel zu Recht zu finden. Und auch das Zusammenspiel der restlichen Mannschaft wollte nicht so richtig gelingen. Müdigkeit und Schwächeerscheinungen führten dazu, dass der erste Satz mit 18:25 verloren wurde. Aufmunternde Worte untereinander und das Anfeuern unserer Fans führten dazu, dass sich die Mannschaft wieder aus ihrem Tief erholte und den zweiten Satz mit 25:23 holte. Denkbar knapp aber doch verdient. Im dritten Satz wurde schnell ein kleiner Vorsprung herausgearbeitet, welcher aber auch ebenso schnell wieder verspielt wurde. Schwache Annahmen führten dazu, dass der Gegner nach dem zweiten Satz wieder erstarkte. Dennoch konnte auch dieser Satz mit 26:24 eingefahren werden und somit war das für uns der zweite Tagessieg. Aber kaum Zeit zum Verschnaufen, denn das letzte Spiel an diesem Tage ging gegen die Sprungfrösche des TBC. Hier stand nun ein Angriffsstarker Gegner auf dem Feld, welcher aber in der Feldabwehr genauso Probleme hatte wie wir. Immer wieder wurden Bälle sinnlos bei der ersten Annahme übers Netz gedroschen, anders will ich es nicht bezeichnen. Es war ein offener Schlagabtausch. Der Trainer ermahnte in der Auszeit, dass wir nur gewinnen können, wenn wir uns zusammenreißen und ein Spiel aufbauen. Denn nur dann könnten wir siegreich aus dem Spiel hervorgehen. Das Niveau besserte sich auf der Prager Seite. Durch ein sehr gutes Auge von Svenne Bergmann, der die Bälle ein fürs andere Mal in die Lücken der gegnerischen Feldabwehr legte und die nun erstarkten Angriffe von Christian Kiefer gelang es den Pragern den ersten Satz mit 25:22 zu gewinnen. Doch kein Grund zum Ausruhen, der Sieg war nicht sicher, dass Ergebnis nicht überragend. Erstmal sollte nun noch der zweite Satz sitzen. Also auf die andere Seite, kurze Besprechung und ran. Das Spiel begann wieder sehr ausgeglichen. Es war uns klar, dass nun der Gegner ein wenig den Druck erhöhen würde. Bei den Pragern schwanden die Kräfte und man hoffte das Spiel in diesem Satz zu beenden. Es sah auch erstmal alles danach aus, man führte bereits mit 23:19. Eigentlich ein sicheres Polster, doch wie es kommen musste, kam der Gegner noch einmal auf 24:24 ran. Anfeuerung innerhalb der Mannschaft, Aufraffen der Kräfte, Wiederholen der Aufgabe. 4 Punkte später war das Spiel aus. Die Spieler des SV-Prag gewannen diesen Satz mit 27:25 Punkten. Der Jubel war grenzenlos. Wieder wurden 3 Siege an diesem Tag eingefahren und der SV-Prag steht nun auf Platz 3 der Gesamtwertung. Wir denken, dass wir den alten Hasen der C-Liga gezeigt haben, dass mit den Aufsteigern zu rechnen ist. Wir danken den Spielern des SV-Prag: Heike Pedemonte, Steffie Schöffler-Noack, Anja Stobbe, Volker Noack, Christian Kiefer, Svenne Herbert Bergmann und Marian Uhlig; und dem Fanblock: Anto und Micha, sowie Sandra und Marcel. Und auch hier erwähnt der Dank an den verletzten Volker Noack für die gute spielerische Leistung und die ständige Unterstützung.
 
Der 1. und 2. Spieltag (C-Liga)

Am 24.10.2004 fand der erste Punktspieltag der Freizeitliga C Ost in Neugereut statt. Es trafen sich wie in jeder Saison 9 Mannschaften, welche sich gegenseitig messen wollen. Die Spieler des SV-Prag Net mein Ball I stellten sich dieser Herausforderung. Das Glück wollte es, dass erst zum 2ten Spiel angetreten werden musste. So konnte man sich schon einmal einen kleinen Überblick über die Gegner schaffen. Im ersten Spiel für Net mein Ball I ging es gegen die "Koalas". Voller Tatendrang ging es aufs Feld und schnell wurde der Gegner mit guten Angriffen stark unter Druck gesetzt, welches sich auch bis zum Ende des ersten Satzes hinzog. Dieser wurde dann mit 25:17 gewonnen. Ob es dann die Nervosität oder doch der Respekt vor den höherspielendem Gegner war, jedenfalls wurden die beiden darauffolgenden Sätze knapp mit 21:25 verloren. Kein Grund und auch keine Zeit zur Resignation. Erstens wurde ein sehr gutes Spiel abgeliefert und man hat gesehen, dass man den Gegner hätte schlagen können. Außerdem stand mit der Mannschaft "Sechs im Netz" schon der nächste Gegner auf dem Feld. Hier wollte man nun keine Fehler mehr machen. Ein guter Spielaufbau und die temperamentvolle Unterstützung des Trainers führten dazu, dass dieses Spiel in zwei Sätzen (25:19 und 25:23) gewonnen werden konnte. Unser erster Sieg in der C-Liga war erreicht. Nach der Pause mussten wir gleich wieder ran. Hier standen uns nun 6 Leute des "TSV-Schmiden I" gegenüber. Jedoch stellte sich dieser Gegner ein wenig stärker als unser Letzter heraus, so dass wir erst gegen Ende des letzten Satzes überhaupt ins Spiel kamen. Doch leider ein wenig zu spät, den großen Vorsprung des "TSV Schmiden 1" konnten wir nicht mehr aufholen. Somit verloren wir den ersten Satz mit 21:25. Doch dies sollte im darauf folgenden Satz anders laufen. Eine geschlossene Mannschaftsleistung und gute Spielzüge auf beiden Seiten hielten den zweiten Satz lange offen. Jedoch ging er dann mit 25:18 zu unseren Gunsten aus. Im dritten und entscheidenden Satz konnte sich keine Mannschaft so richtig absetzen. Erst gegen Ende des Satzes gelang es den Spielern des "SV-Prag" den entscheidenden Vorteil zu erringen und den Satz mit 25:21 für sich zu entscheiden. Das letzte Spiel an diesem Tag war gegen Die Mannschaft "Jolly Jumper". Wir hatten die Möglichkeit uns vorher ein Bild über diese Mannschaft zu machen und schätzten ihn schwächer ein als den "TSV-Schmiden 1". Doch Hochmut kommt vor dem Fall. Schnell lagen die SV-Prager hinten. Unsichere Ballannahmen und schwache Blocks machten es dem Gegner nicht schwer ihr Spiel aufzubauen. In der Mitte des ersten Satzes, wo sich der Ansatz leichter Resignation breit machte, putschte Volker die Mannschaft von der Seite noch einmal auf und der Kampfgeist kam wieder. Der erste Satz ging mit 27:25 an "Net mein Ball". Der zweite Satz war mehr ein Kräftemessen als ein technisch hochwertiges Spiel. Mit 25:19 konnte der SV-Prag diesen Satz dann sicher einfahren. Fazit des ersten und zweiten Spieltages: 3 Siege und 1 Niederlage - ein sehr guter Start in die neue Liga. Wir hoffen der Trend setzt sich fort.

Für den SV-Prag spielten Steffi Schöffler-Noack, Heike Pedemonte, Anja Stobbe, Svenne Herbert Bergmann, Gianluca Scuto, Ralf König, Marian Uhlig.

 
Kurzmeldungen 2004
Saisonstart der 2. Mannschaft von "Net mein Ball" Nachdem die erste Mannschaft der Volleyballer als Aufsteiger in der Freizeit-C-Liga nach den ersten vier Spieltagen überraschend gut auf dem 3. Platz steht, startet die 2. Mannschaft am 20. November ab 9.30 Uhr in der Jahnhalle (Feuerbach) in die Punktspielrunde der D-Staffel. Erste Mannschaft auf dem 3. Platz! Nach den ersten vier Spieltagen steht die erste Mannschaft als Wiederaufsteiger sensationell gut mit 12:4 Punkten und 464:454 Bällen auf dem dritten Platz der C-Liga. Vor zwei Jahren hatten die Prager als Neuling in dieser Spielklasse noch absolut kein Land gesehen und stiegen mehr oder weniger sang- und klanglos wieder ab. Weiter so! Mehr Infos unter "Spielbetrieb". Die ersten vier Spieltage der Volleyballer Die ersten vier Spieltage der 1. Mannschaft sind bereits absolviert. Am kommenden Wochenende stellen wir einen Bericht und die bisherigen Ergebnisse online. Saisonauftakt der Volleyballer Die Volleyballer sind nach den Sommerferien gut in`s Training gestartet. Am 23. Oktober beginnt dann wieder die Freizeit-Liga. Wieder haben wir zwei Mannschaften für den Freizeitspielbetrieb gemeldet. Die "1. Mannschaft" spielt in der C-Liga, die "2. Mannschaft" in der E-Liga, wobei die Leistungssatffeln bei der E-Liga beginnen und die besten Freizeitteams in der A-Liga spielen. Turniertermine Die ersten Spieltage der Punkterunde stehen bereits fest. Am 17. Oktober spielen wir beim traditionellen Turnier in Warmbronn und am Freitag, 29. Oktober geht die Reise nach Berlin, dort findet am Samstag ein weiteres Freizeitturnier mit unserer Beteiligung statt. Unser eigenes Turnier findet am Samstag, 30. April 2005 in der Sporthalle Nord statt. Saison 2004/2005 Auch in der neuen Saison wird der SV Prag mit zwei aktiven Volleyballteams in der Freizeitrunde vertreten sein. Wir freuen uns schon jetzt auf viele Berichte, Bilder und sportliche Erfolge! Geschäftsstelle im Urlaub! Vom 10. bis 25. Juli ist die Geschäftsstelle nicht besetzt. Wenn es etwas wichtiges gibt, wenden Sie sich bitte an Ihre direkten Abteilungsleiter oder an die Vorstände.
 
Unser eigenes Turnier und wieder der SV-Prag vorn dabei.

Am vergangenen Samstag, den 08. Mai 2004, fand das 6te Internationale Volleyballturnier des SV-Prag - "Net mein Ball" statt. Auch diesmal wurden Mannschaften aus Nah und Fern aufgefordert unserer Einladung zu folgen, was auch viele taten. Es kamen Mannschaften aus dem Osten, wie der TSV Hadmarsleben, der SV Marzahn aus Berlin und "Slow and Old" aus Jüterbog bei Berlin. Des Weiteren konnten wir auch erstmalig eine wirkliche Prager Mannschaft begrüßen. "Starsky Ahoi" nannten sich die 7 Streithähne aus der tschechischen Hauptstadt. Insgesamt standen sich 12 Mannschaften an diesem Tag gegenüber. Gespielt wurde in drei Gruppen auf drei Feldern. Die drei Bestplatzierten aus dem Vorjahr wurden in den drei Gruppen gesetzt. Dies waren als erstes die Mannschaft "Slow and Old", als zweite "Net mein Ball I" und als drittplazierte der SV Marzahn. Alle weiteren Mannschaften, bis auf "Net mein Ball II", wurden den einzelnen Gruppen zugelost. Die Gruppenspiele konnten beginnen. Durch eine konstante und sehr disziplinierte Leistung der Mannschaft "Net mein Ball I" konnte sich diese Mannschaft den Gruppensieg nach ihren drei Vorrundenspielen gutschreiben lassen. Wie auch der SV Marzahn schaffte sie es, die Vorrunde ohne Satzverlust zu beenden. Die Mannschaft zeichnete sich durch ihr kooperatives Mannschaftsspiel aus. Auch schafften sie es immer wieder sich gemeinsam aus gelegentlichen Tiefs herauszuarbeiten. Starke Angriffe und eine nahezu undurchlässige Feldabwehr machten es dem Gegner nicht einfach Punkte zu sammeln. Also stand die Mannschaft schon einmal in der Runde der besten Sechs fest. Ein Ergebnis, mit dem zuvor keiner gerechnet hatte. Schwerer dagegen tat sich die Mannschaft "Net mein Ball II", welche sich noch vor dem Turnier Verstärkung aus der ersten Mannschaft geholt hatte. Gleich im ersten Spiel hatte man den Vorjahresdritten vorgesetzt bekommen. Auf beiden Seiten wurde mit hohem kämpferischem Einsatz gearbeitet, aber die Niederlage war nicht mehr abzuwenden. Naja, nicht der Start, den man sich erhofft hatte, aber es musste weitergehen. Noch war die Chance auf den Turniersieg da. Die beiden folgenden Spiele wurden dann doch recht souverän zu Gunsten der zweiten Mannschaft des SV-Prags entschieden. Der SV Marzahn ließ auch nichts mehr anbrennen, also waren auch wir in der Zwischenrunde. Wie es der Zufall so wollte, trafen sich die Mannschaften "Net mein Ball I" und "Net mein Ball II" in der Zwischenrunde, zusammen mit der Prager Mannschaft "Starsky Ahoi". "Net mein Ball I" tat sich schwer mit der Auswahl aus Prag. Sie kamen mit dem doch teilweise sonderlichen Spiel der Prager nicht ganz klar und verloren das Spiel knapp. Die zweite Mannschaft schaffte dagegen ein 1:1 unentschieden, konnte aber nach kleinen Punkten das Spiel dann doch für sich entscheiden. Das Lokalderby war erst das Letzte der Zwischenrunde. Die zweite Mannschaft ging mit sehr gemischten Gefühlen in das Spiel, weil man den bisherigen Turnierverlauf der ersten Mannschaft verfolgt hatte. Ob der ersten Mannschaft die Niederlage gegen "Starsky Ahoi" noch in den Köpfen lag, oder die Kraftreserven teilweise erschöpft waren, oder die Mannschaft "Net mein Ball II" einfach zu viel Druck machte, weiß keiner - nur, dass sich die erste Mannschaft der Zweiten mit 2:0 geschlagen geben musste. Für die zweite Mannschaft war ein Sieg mit 2:0 Sätzen notwendig, um den Einzug in das Finale zu realisieren. Nach der Zwischenrunde waren die Platzierungsspiele klar. Im Finale standen sich die Mannschaft "Slow and Old" und "Net mein Ball II" gegenüber. Um Platz 3 spielten der SV Marzahn und "Starsky Ahoi" und um Platz 5 "Die Tiefflieger" gegen "Net mein Ball I". Die erste Mannschaft von "Net mein Ball" begann auch sehr furios und setzte ihren Gegner extrem unter Druck. Immer wieder wurden Angriffsversuche des Gegners schon an der Netzkante durch gut gestellte Blocks abgewehrt. Herausragend hier war Matthias Meroth. Auch starke Angriffe von Volker Noack und Christian Kiefer, die durch das gute Zuspiel von Anne Schulz und Bärbel Siebert ermöglicht wurden, verhalfen der Mannschaft zu genügend Punkten, um den ersten Satz zu gewinnen. Im zweiten Satz schaltete die Mannschaft wohl ein bis zwei Gänge zurück. Jedenfalls wurde dieser knapp verloren und auch im dritten Satz war Fortuna nicht mehr auf Seiten der ersten Mannschaft. Aber ein 6ter Platz ist ein herausragendes Ergebnis, mit dem die Mannschaft auch rundum zufrieden ist. Die Mannschaft sagt auch, dass sie sehr harmonisch im Team gespielt haben und sich von Spiel zu Spiel enger zusammenschweißten. Es hat sich eine tolle Mannschaft zusammengefunden. Weiter so Mädels und Jungs. Im Finale standen sich, wie schon geschrieben, "Slow and Old" und "Net mein ball II" gegenüber. Diese Paarung kannte man schon aus den vergangenen Turnieren. Gleich von Beginn an wurde auf beiden Seiten mit sehr starken Angriffen und gut platzierten Aufgaben gepunktet. Keine der beiden Mannschaften konnte sich einen nennenswerten Vorsprung herausarbeiten. Der erste Satz ging mit 25:23 an die Auswahl von "Slow and Old". Im zweiten Satz wurde es dann mehr ein Kampf gegen die Kraft und die Konzentration. Leichte Fehler auf beiden Seiten brachten das Spiel ein aufs andere Mal zum wanken. Die Spielerinnen und Spieler von "Net mein Ball II" hatten sogar einen Satzball, den sie nicht verwerten konnten. Am Ende ging dieser Satz mit 26:24 ebenfalls an "Slow and Old". Der Turniersieger stand fest. Alle Spieler gingen erschöpft zu Boden und waren vorerst nur froh, dass es vorbei war. Ein dritter Satz wäre wohl auch nicht mehr von ansehnlichem Volleyball begleitet worden. Und wieder kann man als Fazit sagen, dass dieses Turnier aus der Sicht des SV-Prag ein weiterer Erfolg war. Viele im Training geübte Elemente wurden von den Spielerinnen und Spielern sehr gut umgesetzt.

Gespielt haben für:
 

Net mein Ball I
Anne Schulz, Bärbel Siebert, Christian Kiefer, Volker Noack, Matthias Meroth, Ralf Bölter und Peter Zinner

Net mein Ball II
Steffi Schöffler-Noack, Margarita Kiefer, Anja Stobbe, Svenne Bergmann, Kai Egle, Lars Gottwaldt und Marian Uhlig

Und auch diesmal ist das Trainerpaar stolz auf die gezeigte Leistung von allen Spielern beider Mannschaften. Macht weiter so!

 
Endlich wieder ein Turniersieg, herausragender Spieler: "Volker Noack"

Am 25. April 2004 trafen sich 7 Volleyballer des SV-Prag in Stetten zu einem Volleyballturnier. In einem waren sich alle zu Beginn des Turniers einig: "Wir wollen Spaß haben!" Und den hatten wir. Es ging aufs Feld gegen unseren ersten Gegner. Schon vor dem Spiel waren sie durch unser temperamentvolles Auftreten und die überschwängliche Motivation so perplex, dass sie es überhaupt nicht schafften auch nur annäherungsweise ins Spiel zu kommen. Relativ schnell war die erste Hürde genommen. Gleich darauf kam der zweite Gegner. Auch dieser hatte dem Spiellauf und der nicht abbrechenden Motivation der 6er Riege+1 nichts entgegenzusetzen. Auch der dritte Gegner wurde mit sehr starken Angriffen von Svenne Bergmann und Volker Noack schnell in die Knie gezwungen. Das größte Kompliment an diesem Abend kam auch von jener Mannschaft, die nach dem Spiel meinte, dass mindestens 4 aktive Spieler in unserer Mannschaft seien, was absolut nicht zutraf. Nun war die Vorrunde ohne Satzverlust geschafft und die nächsten Gegner wurden zugelost. "Old Schmätterhänd" und "Hard working people" hatten nun die schwere Aufgabe, die an diesem Tag sehr gut aufgelegte Mannschaft zu schlagen. "Old Schmätterhänd" haben in ihrer Staffel den zweiten Platz belegt und hatten es nun mit zwei Staffel-Ersten zu tun. Als erstes durften wir an den Start. Man merkte sofort, dass der Gegner mehr von uns abverlangte. Der erste Satz ging auch in einem gerechten 18:18 unentschieden zu Ende. Jedoch im zweiten Satz waren die Kraftreserven klar auf Seiten des SV-Prags. Ein gutes Zuspiel und starke Angriffe zeigten schnell, wer hier die Lufthoheit hatte. Den Angriffen von Anja, Volker und Svenne hatte "Old Schmätterhänd" nix mehr entgegenzubringen. Darauf folgte auch gleich das Spiel gegen "Hard working people", welche wir noch von vergangenen Spielen in Erinnerung hatten. Es wurde sehr konzentriert auf beiden Seiten gespielt. Sehr gut Pässe unserer Zuspielerinnen Heike Pedemonte und Steffi Schöffler-Noack führten immer wieder dazu, dass die Mittelangreifer Svenne Bergmann und Marian Uhlig ein fürs andere Mal erfolgreich Punkten konnten, was den gegnerischen Block zur völligen Verzweiflung brachte. Der erste Satz war deutlich gewonnen worden. Dies wollte man im Zweiten auch so handhaben, was aber nicht ganz so klappte. Unkonzentriertheit und schlechte Chancenverwertung bescherten uns die erste, jedoch knappe Niederlage. Nach Punkten war der Sieg dennoch erreicht. Also, FINALE! Hierzu wurde vom Veranstalter nach den gesamten Platzierungsspielen alle Netze abgebaut und nur das Mittelfeld mit Platz in der ganzen Halle aufgebaut. Die Spieler des SV-Prags ließen es sich nicht nehmen wieder einmal für absolute Stimmung in der gesamten Halle zu sorgen. Mit einem furiosen Aufmarsch in Form der Benennung aller Mitspieler mit Einlauf aufs Feld begrüßten wir den Gegner und auch die Gäste auf den Rängen. Der Beifall und Jubel fand kaum ein Ende. Dann begann das Finale und schnell war ein kleiner Vorsprung herausgearbeitet. Entweder war der Gegner ausgepowert oder wir so hochmotiviert. Jedenfalls gewannen wir den ersten Satz sehr deutlich. Im zweiten Satz steigerten wir uns noch einmal. Durch einen engagierten Einsatz und erfolgreiche Rettung von fast verlorenen Bällen durch Bärbel Siebert konnte auch der zweite Satz recht sicher eingefahren werden. Somit war der Turniersieg für uns besiegelt. Die Freude darüber war grenzenlos. Die sieben Spieler des SV-Prags lagen sich in den Armen und konnten vor Freude und Glück kaum noch das Siegeslied singen. Jedoch über den Siegestaumel verlor man auch nicht die Hochachtung über die Leistung des Gegners. Unser Dank gilt den Spielerinnen und Spielern des SV-Prags "Net mein Ball": Heike "Wirbelwind" Pedemonte, Steffi "Superpass" Schöffler-Noack, Bärbel "den Ball bekomm ich" Siebert, Anja "Balltot" Stobbe, Volker "Haudraufwienix" Noack, Svenne "The Wall" Bergmann und Marian "Blockkiller" Uhlig. Und wieder kann das Trainerpaar stolz auf euch sein! !!! DANKE !!!

 
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